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Contextual Text Förderprogramm «Sonnencent»
Eine Menschengruppe steht vor einem roten Haus, das einzeln in einer Ebene steht
Energiegerechtigkeit weltweit | #18901

Elektromobilität in Belarus voranbringen

40 Jahre nach Tschernobyl – PV für zukünftige E-Ladestationen auf dem Lande in Belarus

Projektträger: Heim-statt Tschernobyl e. V.

Förderzeitraum: 24.03.2026  31.12.2027

Bewilligter Förderbetrag: 20.000 

Hintergrund

In den ländlichen Regionen von Belarus gibt es so gut wie keine E-Ladesäulen, während Städte bereits über ein staatliches System verfügen. Versorgt werden diese Säulen mit Atomstrom aus einem neuen AKW.

Über das Projekt

Im Umsiedlerdorf Drushnaja, das in einem reizvollen Erholungsgebiet liegt, soll ein Gegenentwurf umgesetzt werden: Eine PV-Anlage wird errichtet, um im ersten Schritt den Eigenbedarf nachhaltig produzierender Werkstätten und das Gemeinschaftshaus – oben ein Bild von dessen Eröffnung – über ein modernes Energiemanagementsystem zu decken. Zukünftig soll die Anlage auch öffentliche E-Ladesäulen speisen, um Bewohner:innen und Tourist:innen die Nutzung von Elektrofahrzeugen zu ermöglichen – unabhängig von Atomstrom: Ein Projekt mit Vorbildcharakter, das zugleich die lokale Infrastruktur stärkt.

Weiterführende Informationen

Heim-statt Tschernobyl e. V. engagiert sich für Menschen, die von der Tschernobyl-Katastrophe in Belarus betroffen sind. Er fördert die Umsiedlung in unverstrahlte Gebiete, Integration und Versöhnung durch Bauprojekte und Workcamps. Mehr dazu erfahren

In unserem Blog-Artikel zu diesem Projekt befragten wir Gero Müller, Vorstand des Vereins IggV ÖkoBau und verantwortlicher Projektleiter für die Umsetzung, zu dem Vorhaben in Belarus. Zum Artikel

Die EWS zum Projekt

Portrait Katrin Uhl

Mit Heim-statt Tschernobyl verbindet uns ein Stück Geschichte. Genau wie der Verein sind die EWS als Reaktion einer kleinen Initiative engagierter Bürger:innen auf den Super-GAU in Tschernobyl entstanden. Bereits in der Vergangenheit haben wir den Verein unterstützt und sind gerne bereit, auch dieses Projekt voranzubringen. Aktuell erfahren die Erneuerbaren in Belarus durch das neue AKW zwar weniger Aufmerksamkeit – aber umso lieber unterstützen wir dabei, Alternativen aufzuzeigen!

Katrin Uhl, Förderprogramm «Sonnencent»

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