Die Mythen der Gaslobby widerlegen
Kommunale Wärmeplanung: Wasserstoff nicht verheizen!
Projektträger: Umweltinstitut München e. V.
Förderzeitraum: 1.1.2024 – 31.12.2024
Bewilligter Förderbetrag: 10.000 €
Hintergrund
Die deutschen Kommunen sind – je nach Einwohnerzahl – dazu verpflichtet, bis Mitte 2026 bzw. 2028 Wärmepläne vorzulegen. Die Gaslobby propagiert in diesem Zusammenhang die Umrüstung der Gasnetze für Wasserstoff. Wir förderten dieses Aufklärungsprojekt, weil es dringend nötig ist, Kommunen davon zu überzeugen, dass dies keine zukunftsfähige Option darstellt.
Über das Projekt
Die Dekarbonisierung des Wärmesektors ist eine der großen aktuellen Herausforderungen. Kommunen sind hier besonders gefragt, da die Wärmeplanung zu ihren Aufgaben gehört. Wo Nahwärmenetze oder Wärmepumpen keine guten Optionen sind, wird gerne die Umrüstung des Gasnetzes auf Wasserstoff ins Gespräch gebracht. Die Gasindustrie verspricht, dass dies einfach und kostengünstig möglich sei. Das Umweltinstitut widerlegte diese Behauptungen mit Daten und Fakten und startete eine Aufklärungskampagne, die sich sowohl an kommunale Verantwortliche richtete wie auch an Bürger:innen, die sich in die Diskussion einbringen möchten.
Weiterführende Informationen
Seit 1986 engagiert sich das Umweltinstitut für den Arten- und Umweltschutz sowie für eine Vielzahl an Themen rund um Ökolandbau, Energiewende und Welthandel. Mehr dazu erfahren Sie auf der Website des Vereins.
Statement zum Projekt
In unserer Kampagne haben wir tausende Kommunen in Deutschland vor dem Einfluss der fossilen Gasbranche gewarnt. Denn diese versucht mit allen Mitteln, den Gasverkauf, die Gasnetze und damit auch ihr fossiles Geschäft am Leben zu halten. Sie propagiert Wasserstoff zum Heizen als gleichwertigen Ersatz von Erdgas – dabei ist Wasserstoff teuer, extrem ineffizient und steht überhaupt nicht für den Gebäudesektor zur Verfügung.