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Contextual Text Förderprogramm «Sonnencent»
Eine Schwarze Frau mit ölverschmierten Händen hält einen Karton, auf dem «Stop EACOP» steht.
Bildung und Kampagnen | #14421 | Abgeschlossen

Die Folgen von Fossilprojekten vermitteln

Klimakrise in der Pipeline – ein digitaler Brückenschlag

Projektträger: Aktion Dritte Welt e. V.

Förderzeitraum: 1.1.2024  30.9.2024

Bewilligter Förderbetrag: 7.500 

Hintergrund

Obwohl klar ist, dass wir die Energiewende weltweit voranbringen müssen, werden weiterhin fossile Großprojekte umgesetzt. In Ostafrika wird derzeit eine höchst umstrittene neue Öl-Pipeline gebaut. Das betrifft auch uns. Wir förderten dieses Projekt, weil es eine wichtige Informationslücke schließt und die Solidarität mit den vor Ort Betroffenen ermöglicht.

Über das Projekt

Die East African Crude Oil Pipeline ist eines der umstrittensten fossilen Großprojekte. Mit ihrem Bau werden wertvolle Naturräume zerstört und die Förderung fossiler Energien für die Zukunft fest geschrieben. Auch der regionale wirtschaftliche Nutzen ist fraglich, da das Projekt vor allem ausländischen Investoren dient. Vor Ort gibt es Aktivist:innen, die über diesen Sachverhalt aufklären. Die betroffene Bevölkerung soll wissen, was ihre Regierung und die Unternehmen vorhaben. Die Kampagne des ugandischen «Witness Radio Uganda» in Kooperation mit dem hiesigen «südnordfunk» informierte die Bürger:innen und gab auch den Betroffenen eine Stimme.

Weiterführende Informationen

Der Aktion Dritte Welt e. V. betreibt das Informationszentrum Dritte Welt, kurz iz3w. Dieses ist bestens vernetzt und berichtet zu vielen Themen, die den Globalen Süden und uns verbinden. Mehr dazu auf der Website des Vereins.

Die EWS zum Projekt

Piktogramm: Person mit Sprechblase, darin ein Frage- und ein Ausrufezeichen

Jedes fossile Großprojekt, egal wo auf der Welt, zementiert unsere Abhängigkeit von Kohle, Öl und Gas und schadet Klima und Umwelt. Umso wichtiger ist es, die Menschen vor Ort darüber zu informieren, welch drastische Folgen solche Projekte mit sich bringen – sowohl lokal als auch weltweit.

Christian Scharnberg, Förderprogramm «Sonnencent»

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