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Contextual Text Förderprogramm «Sonnencent»
Illustration: Windkraftanlage, Wellenlinien, Sonnensymbol, auf dem die Erdkontinente erscheinen.
Energiegerechtigkeit weltweit | #18903

Aufbau im Nigerdelta mit PV unterstützen

Solaranlage und solares Bewässerungssystem für ein indigenes Aufforstungsprojekt im Nigerdelta

Projektträger: Bündnis14 Afrika / EmeReCulture Support Group Germany e. V.

Förderzeitraum: 01.03.2026  01.03.2027

Bewilligter Förderbetrag: 5.000 

Hintergrund

Durch die jahrzehntelange Öl- und Gasförderung hat die Umwelt im Nigerdelta stark gelitten. Die Heimat der indigenen Eme-Ora gehört zu den wenigen noch verschonten Gebieten – allerdings wächst die Bedrohung für Umwelt, Biodiversität und ihre kulturelle Lebensweise stetig.

Über das Projekt

Als Antwort darauf gründete sich das Kollektiv «EmeReCulture», das sich der Renaturierung wiidmet und dabei die nachhaltige Lebensweise der indigenen Eme-Ora stärken möchte. Im Fokus des Projekts steht ein großes Aufforstungs- und Wiederaufbauprogramm, das unter anderm durch Spenden und freiwillige Selbstverpflichtungen zu Reparationen finanziert wird. Aktuell soll eine Baumschule angelegt werden. Wir stellen die finanziellen Mittel für eine Solaranlage und Solarbewässerungssysteme bereit, um eine unabhängige Versorgung der Baumschule mit Wasser und Energie zu sichern.

Weiterführende Informationen

Die EmeReculture Support Group Germany ist ein breites Bündnis zahlreicher Vereine und Initiativen, die das im Aufbaustadium befindliche Kollektiv unterstützt. Antragsteller bei uns ist der Verein Bündnis14 Afrika. Mehr zum Verein

«Süd Nord Brücken Afrika» vernetzt Akteur:innen aus Afrika und Europa, um Lösungen für globale Probleme zu entwickeln. Schwerpunkte sind Themen wie Klimagerechtigkeit, soziale Ungleichheit, Dekolonisierung, Antirassismus und nachhaltige Entwicklung. Mehr dazu erfahren

Einer der Mitstreiter von «Süd Nord Brücken Afrika», Peter Emorinken-Donatus, gilt als eine der bekanntesten deutschen Stimmen für Umwelt- und Klimagerechtigkeit. In seinem Gastkommentar im EWS Energiewende-Magazin plädiert er für ein globales Ökozidgesetz.

Die EWS zum Projekt

Portrait Katrin Uhl

Die Öl- und Gasförderung im Nigerdelta führt zu massiver Umweltzerstörung. Für die Bevölkerung bedeutet das Gesundheitsprobleme, Verlust von Lebensgrundlagen und Armut. Dabei herrscht ein erdrückendes Machtgefälle zwischen lokalen Communities und internationalen Fossilkonzernen. Gerne unterstützen wir die Eme-Ora dabei, hier einen Gegenpol zu schaffen!

Katrin Uhl, Förderprogramm «Sonnencent»

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