Investitionen in Gas und Öl stoppen
Energiewende der Finanzen: Fossiles Divestment in den Kirchen
Projektträger: Christliche Initiative Klimagerechtigkeit e. V.
Förderzeitraum: 1.4.2026 – 31.12.2026
Bewilligter Förderbetrag: 10.000 €
Hintergrund
Christliche Kirchen setzen sich für Klimagerechtigkeit ein. Der Ausstieg aus den fossilen Energien ist dabei für viele ein erklärtes Ziel – nicht nur bei der Energieversorgung, sondern auch bei kirchlichen Investments. Wie weit sind sie damit?
Über das Projekt
Im Rahmen der Weltklimakonferenz 2025 erklärten 46 große kirchliche Institutionen unterschiedlicher Konfessionen aus Deutschland, künftig keine Investments mehr in fossile Energieträger zu tätigen. Einige Bezirke, wie etwa das Erzbistum Freiburg, gehen hier mit gutem Beispiel voran. Die Christliche Initiative Klimagerechtigkeit möchte solche Prozesse nun auch anderorts vorantreiben und begleiten. Mit Workshops und Veranstaltungen will sie Aktive in den Kirchen dazu befähigen, die richtigen Fragen zu stellen, den Druck aufrecht zu erhalten und sinnvolle alternative Geldanlagen auszuwählen.
Weiterführende Informationen
Die 2025 gegründe Initiative stellte sich als eingetragener Verein auf, damit die Mitglieder unabhängig von kirchlichen Strukturen agieren und Prozesse entsprechend kritisch begleiten können. Mehr zur Divestment-Kampagne und den weiteren Tätigkeitsfeldern des Vereins erfahren Sie auf seiner Website.
Die EWS zum Projekt
Wenn es um Klimagerechtigkeit geht, sind Kirchen Mahner und Akteure zugleich. Sie müssen sich an ihren Worten messen lassen – und raus aus den fossilen Energien heißt auch, keine Investitionen mehr in diesem Sektor zu tätigen. Die Forderung der Initiative ist folgerichtig, ihr unabhängiges, überkonfessionelles Vorgehen vorbildlich.