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Contextual Text Förderprogramm «Sonnencent»
Eine Menschengruppe, teils in gleichfarbigen T-Shirts, hat sich im Schatten von Bäumen zu einem Gespräch versammelt.
Energiegerechtigkeit weltweit | #18929

Energie für Geflüchtete bereitstellen

PV-Anlage und Solarradios für Bidi Bidi, Uganda

Projektträger: Institut für Ökologie und Aktionsethnologie (Infoe) e.V.

Förderzeitraum: 01.04.2026  31.03.2027

Bewilligter Förderbetrag: 13.000 

Hintergrund

Die Flüchtlingssiedlung Bidi Bidi ist mit über 270.000 Menschen die zweitgrößte weltweit. Von 73 Schulen der Siedlung erhält nur noch eine einzige finanzielle Unterstützung. Nach Kürzung der US-Hilfen für den UNHCR mangelt es an Personal, Energie und Treibstoff; Generatoren können daher nur noch sporadisch betrieben werden.

Über das Projekt

Das PV-Projekt soll den Zugang zu Bildung und die Grundversorgung verbessern. Die Installation von Solarpanels an einer Schule, mindestens einer Gesundheitsstation und dem Büro der Flüchtlingsorganisation ICSS ersetzt dieselbetriebene Generatoren und sichert insbesondere die Kühlung der Medikamente. Zudem werden 25 Solarradios ausgegeben und ein Radiolernprogramm für Grundschulkinder aufgesetzt, was dazu führt, dass hunderte mehr Menschen erreicht werden können. Begleitend erhalten einige Jugendliche eine technische Schulung, um die Geräte warten zu können.

Weiterführende Informationen

INFOE unterstützt indigene Völker beim Schutz ihrer Rechte und Lebensgrundlagen. Durch Bildungsarbeit, Kampagnen und Entwicklungszusammenarbeit verbindet der Verein Projekte vor Ort mit Sensibilisierung und politischer Arbeit in Deutschland. Mehr erfahren

Gemeinsam mit der von Geflüchteten gegründeten NGO ICSS engagiert sich das INFOE nun auch beim Austausch und der Beratung und organisiert Spendenaktionen. Im Fokus stehen Bildungsprojekte für Grundschulkinder sowie die Unterstützung von Frauen und Müttern. Mehr dazu erfahren

Die EWS zum Projekt

Portrait Katrin Uhl

Der Südsudan gehört zu den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Ländern weltweit. Bereits jetzt sind die Folgen zentrale Treiber von Armut, Konflikten und Flucht. Die Lage in den riesigen Flüchtlingssiedlungen ist fatal. Wir möchten mit unseren Sonnencents gerne dazu beitragen, zumindest einigen der Kinder dort durch Zugang zu Bildung eine Perspektive zu ermöglichen.

Katrin Uhl, Förderprogramm «Sonnencent»

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